Diese Geschichte schrieb Gruselgeschichte

„Oh nein!“

An einem schönen Sommerabend ging der kleine Fridolin schlafen, da seine Eltern bei Freunden waren. Er konnte nicht besonders gut schlafen, da es sehr heiß in seinem Zimmer war. Er schnappte sich noch sein Lieblingsbuch und las noch eine Weile. Ins Gespensterbuch vertieft, vergaß er alles um sich herum.

Am nächsten Morgen bereitete er sich ein Frühstück. Er machte sich ein Spiegelei. Es schmeckte nicht besonders gut. Und deswegen belegte er ein leckeres Brot mit Käse und gönnte sich ein Glas Orangensaft. Als er fertig war, ging er duschen und sang dabei. Er trocknete sich mit dem Handtuch ab.

Da bemerkte er, dass er auf einmal nichts mehr riechen konnte. ,,Oh Schreck, mein Geruchssinn ist weg. Hab ich vielleicht Corona?‘‘ Er wollte in sein Zimmer laufen, um seine Mutter anzurufen. Er wählte die lange komplizierte Nummer. Es klingelte. Hoffentlich geht sie ran! Doch am anderen Ende der Leitung vernahm er nicht die vertraute Stimme der Mutter, sondern eine finster und bösartig klingende Männerstimme: ,,Deine Mutter kann dir jetzt auch nicht mehr helfen!‘‘

Er ließ sein Handy fallen und wollte sich verstecken. Panik erfasste ihn. Er wollte wegrennen, aber eine riesige Geisterhand erfasste ihn und zog ihn in das Telefon hinein. Er schrie ganz fürchterlich und wollte sich befreien, aber er schaffte es nicht. Was konnte er sonst tun? Er wusste sich nicht mehr zu helfen.

Letztendlich wurde er von den Untiefen des Kommunikationsnetzes verschluckt. Er fiel in einen schwarzen Raum. Wo bin ich? Es dauerte eine Weile, bis er sich beruhigen konnte. Es leuchtete ein grelles Licht auf und er erschrak furchtbar. Es erschien ihm wie ein wirklich verwirrender Irrgarten.

Da erblickte er ein großes beleuchtetes Schild. Darauf stand in großen Buchstaben: Wenn du durch den Irrgarten durchkommst und jedes Rätsel lösen kannst, kommst du wieder nach Hause. Wenn du aber nur ein Rätsel falsch beantwortest, kommst du nie wieder nach Hause!

Er ging ein paar Schritte und fand das erste Rätsel. Es lautete: Wenn …… alles frisst, stirbt er dann? “Verdammt noch mal, wer/was ist es?” Er überlegte und überlegte, aber es wollte ihm nicht gelingen das Rätsel zu lösen.

Doch dann hörte er seinen Namen. ,,Fridolin, Fridolin?‘‘, sagte eine vertraute Stimme. Nach kurzer Zeit kam er wieder zu sich und bemerkte, dass alles nur ein böser Albtraum gewesen war. Seine Mutter wollte ihn wecken, da es schon Morgen war. Er war echt erleichtert. Alles nur ein Albtraum. Glück gehabt!

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